Wie sicher ist Ihre Altersvorsorge?
Früher lag die Verantwortung für die Altersvorsorge in der Familie. Jahrhunderte lang war es normal, dass die jeweils „arbeits- und leistungsfähige Generation“ für die Versorgung der jüngeren sowie älteren Generation in der damals üblichen Großfamilie sorgte. Durch diesen gesellschaftlichen Zustand war eine ausreichende Kinderzahl also Vorraussetzung für eine gesicherte Altersversorgung.
Doch mit der aufkommenden Industrialisierung wurden die Menschen mobiler und der bis dahin bestehende Familienverband löste sich langsam auf. Gleichzeitig kam es zu einer Verarmung weiter Bevölkerungsschichten, sodass die Altervorsorge nicht mehr nur ausschließlich Sache der Familie bleiben konnte. Deshalb wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts eine gesetzliche Altersrente eingeführt. Diese Rente war zunächst eine kapitalgedeckte Rente, d.h. jeder zahlte ein, das Geld wurde angelegt und ging man dann in den wohlverdienten Ruhestand, so erhielt man praktisch seine vorher eingezahlten Beiträge zuzüglich der angefallenen Zinsen wieder ausgezahlt.
Im 20. Jahrhundert ging aber das bis dahin angesparte Kapital durch die beiden Weltkriege, hohe Inflation und Wirtschaftskrisen verloren, so dass die gesetzliche Altersrente in den 50er Jahren schließlich auf das Umlageverfahren umgestellt werden musste. Bei diesem Umlageverfahren werden die eingezahlten Beiträge unmittelbar für die Finanzierung der erbrachten Leistungen herangezogen (d. h. in der Praxis, sie werden sofort wieder an die Leistungsberechtigten ausbezahlt), wobei vom Versicherungsträger nur in geringem Umfang Rücklagen gebildet werden können. Dies funktioniert natürlich nur solange, wie die Einnahmen und Ausgaben für die Altersvorsorge sich in etwa die Waage halten. Aufgrund der Tatsache aber, dass der Altersaufbau unserer Gesellschaft sich momentan stark ändert (Wir werden immer älter!) droht dieses Modell heutzutage zu kippen. Deshalb ist es heute unabdingbar nach zusätzlichen Alternativen zur gesetzlichen Altersvorsorge zu suchen. Hierbei beraten wir Sie gerne, was in Ihrem persönlichen Fall die beste Lösung ist.
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Seit dem 01. Januar gilt das Inkrafttreten des Gesetzes zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen. 2009 = mehr Geld
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