Rentenvergleich
Um Renten überhaupt vergleichen zu können, muss man sich erst einmal die verschiedenen Möglichkeiten der Rente anschauen:
- die gesetzliche Rentenversicherung
- die staatlich geförderte Vorsorge (als Riester-Rente bekannt)
- die betriebliche Altersvorsorge
- die private Altersvorsorge
Gesetzliche Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung war lange Zeit die einzige Form der Altersvorsorge. Sie soll nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben den Verlust des bis dahin erhaltenen Gehaltes ausgleichen. Dafür basiert sie auf dem Solidaritätsprinzip, d.h. alle zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Doch aufgrund verschiedener Fehlentwicklungen in der Vergangenheit sinkt die Höhe der Rente kontinuierlich und das Eintrittsalter steigt, wie die Rente mit 67 zeigt.
Riester-Rente
Seit 2002 fördert der Staat die zusätzliche private Altersvorsorge mit der so genannten Riester-Rente. Dadurch haben Arbeitnehmer die Möglichkeit eine zusätzliche Förderung zu erhalten, die allerdings kinder- und einkommensbezogen ist. Dieses Modell, welches auf Zulagen und Steuerbefreiung beruht, soll einen Teil der immer größer werdenden Rentenlücke im gesetzlichen Rentenversicherungssystem decken.
Betriebliche Altersvorsorge
Jeder Arbeitgeber muss gemäß §1 des Betriebsrentengesetz (BetrAVG) seinen Mitarbeitern die Möglichkeit einräumen, sich eine betriebliche Altervorsorge in Form einer Entgeltumwandlung zu schaffen.
Private Altersvorsorge
In einem Rentenvergleich nimmt die private Altersvorsorge einen immer wichtiger werdenden Platz ein. Sie lässt sich einerseits natürlich mit einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung realisieren. Die Effektivität dieser Absicherung ist allerdings von verschiedenen, zum Teil steuerlichen Voraussetzungen, abhängig.
Ertragreicher und oft auch flexibler kann man die Altervorsorge betreiben, wenn man sich über andere Formen der Geldanlage Gedanken macht. Effektive private Altersvorsorge ist daher weniger ein Versicherungsproblem, sondern mehr ein Problem der richtigen Geldanlage.
So ist es zum Beispiel eine gute Möglichkeit privat vorzusorgen, sich eine schuldenfreie eigene Wohnung als Altersvorsorge zuzulegen. Die Miete, die man dadurch spart, gleicht in vielen Fällen den zu erwartenden Einkommensverlust im Rentenalter aus.
Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Anlage in Aktien oder Immobilien in den letzten Jahrzehnten wesentlich ertragreicher war, als reine Geldwertanlagen, da diese als Sachwerte von der Inflation weitgehend abgekoppelt sind.
Die private Altervorsorge ist allerdings ein sehr komplexes Thema, welches immer auf die persönlichen Umstände und finanziellen Möglichkeiten abgestimmt werden sollte. In einem persönlichen Gespräch möchten wir Ihnen deshalb Ihre individuellen Möglichkeiten in einem kostenlosen Rentenvergleich darlegen. Nutzen Sie die Möglichkeit!
News
Seit dem 01. Januar gilt das Inkrafttreten des Gesetzes zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen. 2009 = mehr Geld
- unabhängige Finanzberatung,
wie sie sein sollte!